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Pfeifentabak

Pfeifentabak

 

Was wäre die Welt ohne Tabak? Der Pfeifentabak begleitet uns als Kulturgut in Europa seit über 500 Jahren. Eroberer, Entdecker, Soldaten, Seeleute, Politiker und Schriftsteller sie alle sind vereint im Genuss der Pfeife. Der Pfeifentabak lässt uns Abstand nehmen von der hektischen Welt, wir halten inne, vergessen für kurze Zeit den Lärm um uns herum und lassen uns treiben vom Glück des kleinen Genusses. Wären viele große literarische Werke ohne den fördernden Genuss des Pfeifentabaks überhaupt möglich gewesen? Wir denken nur an Jean Paul Sartre, Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch, Heinrich Böll, Siegfried Lenz und viele andere. Die Auswahl und Vielfältigkeit des Angebots sucht seinesgleichen in Deutschland, insbesondere bei Pfeifen Huber.

 

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IHR JENS MEYER

 

Hier erfahren Sie alles, was sie über Pfeifentabak wissen müssen

 

Die Grundtabake für die Pfeife

 

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    • Virginia: Nahezu keine Pfeifentabakmischung kommt ohne Virginia aus. Dieser großblättrige, durch hohen natürlichen Zuckergehalt besonders süße Tabak zeichnet sich durch sanft aromatischen, blumigen Geschmack aus. Er wird heute in allen wärmeren Klimazonen der Welt angebaut. Er ist der „Everbody´s Darling“ unter den Pfeifentabaken und findet auch als Solist viele Freunde. Kaum ein anderer Tabak ist so vielseitig einsetzbar und pur geraucht so wundervoll. Kleine Randbemerkung: Virginia will langsam geraucht werden, um sein köstliches Aroma zu entfalten, bei großer Hitze wird er sauer und verliert seine Süße. Im Hause Pfeifen Huber in München ist ihm eine eigene Kategorie gewidmet.

 

    • Burley: Das dickfleischige Blatt verströmt einen nussigen Duft und erinnert an Kakao. Der Burley gilt als sehr saugfähig und nimmt gutmütig Aromen auf. Wir finden ihn als Bestandteil in nahezu allen aromatischen Mischungen. Ähnlich dem Virginia wird er weltweit angebaut. Die Farbskala reicht von hellbraun bis dunkelbraun. Der Nikotingehalt ist niedrig. Auch er wird manches Mal pur geraucht, weist aber nicht die Vielseitigkeit des Virginia auf.

 

    • Kentucky: Beheimatet in Kentucky, USA, wird dieser Würztabak ähnlich breitflächig angebaut wie der Virginia. Besonderheit: Die Blätter (Harz und fettreich) erhalten über Ahorn oder Hickoryholz geräuchert ihren eigenen Charakter, sprich Rauchigkeit. Sie ist aber nicht zu vergleichen mit der Rauchigkeit des Latakia. Der urtümliche Geschmack ist nussig und schwer. Nur wenige Prozent reichen aus, der Mischung eine Eigenständigkeit zu geben.

 

    • Perique: Ein weiterer Würztabak, schwer, süß und vollmundig. Wird nur in Louisiana in einem kleinen Moorgebiet nahe der Stadt St. James Parish, USA, angebaut. Alle Versuche, diesen Tabak anderweitig zu kultivieren, schlug fehl. Nur zwei Landwirte widmen sich dieser Pflanze. Wir würden von monopolistischen Ausuferungen sprechen, hierzulande. Der Pfeifenraucher sieht es gelassen solange er versorgt bleibt. Auch hier reichen kleine Mengen aus (5 %), um dem Tabak seine Eigenständigkeit zu geben. Der Tabak wird in Holzfässern geschichtet, um zu reifen. Englische Mischungen geben ihm seine Tiefe und Ausgewogenheit.

 

    • Latakia: Wer erstmals mit dem Würztabak Latakia konfrontiert wird reagiert mit Erstaunen, Ablehnung oder Hingabe. Würde die Welt der Pfeife von dem weiblichen Geschlecht dominiert sein: Es gäbe wahrscheinlich keine Latakia-Mischungen. Die Damen reagieren durchwegs mit Ablehnung. Dabei hat gerade Latakia einen ursprünglichen, aussagekräftigen Geschmack in der Welt der künstlichen Aromatisierungen. Und doch ist manchmal zu hören: Welch ein Aroma! Danach habe ich gesucht, ohne es zu wissen. Wie köstlich.

      Diese, auch englische Mischungen genannt, zeichnen sich aus durch einen eigenständigen rauchig würzigen Duft, entstanden aus dem tiefschwarzen Latakia Tabak. Benannt nach der syrischen Hafenstadt Latakia, aus der bis zum Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs 2011 die feinsten Würztabake ihren Weg nach Europa und der Welt fanden. Griechenland und Zypern haben heute Syrien als Hauptlieferant abgelöst. Der Latakia taugt nicht als Solist, pur genossen wird er eindimensional und es fehlt ihm an geschmacklicher Tiefe. Er benötigt Unterstützung: Virginia, Black Cavendish und Perique haben sich als perfekte Begleiter erwiesen und sorgen für ein Orchester an Aromen und Vielfalt.

      Entdeckt worden ist der Latakia erst gegen 1850, der Zufall war wie so oft, der Geburtshelfer. Damals pflegte man den Tabak nach dem Trocknen an der Sonne in den Küchen aufzuhängen, wo er zwangsläufig auch den Rauch des im Herd brennenden Holzfeuers ausgesetzt gewesen ist. So entstand der rauchig würzige Orienttabak. Der Latakia wird als ganze Pflanze geerntet, Blätter, Rippen, Stamm, Stile, alles wird verwendet und dann über frisches Zedernholz bis zu 4 Wochen geräuchert. Kilometerweit ist der Geruch zu vernehmen. Latakia ist kein schwerer Tabak, wie oft angenommen, er ist rauchig und würzig.

 

    • Maryland: Der Name eines US Bundesstaates steht für eine weitere Tabaksorte. Maryland Pfeifentabak weist einen mild süßen Geschmack auf und wird luftgetrocknet. Er findet heutzutage nur noch in kleinen Portionen Zugang zu den Mischungen. Der Virginia hat ihm den Rang abgelaufen.

 

 

Die Tabakarten

Kleine Pfeifenköpfe mögen langfaserig fein geschnittene Mischungen. Große Köpfe verlangen nach Grobschnitt. Letztlich kommt der versierte Pfeifenraucher mit allen Schnittbreiten gut klar und weiß, den Tabak beim Stopfvorgang an das Füllvolumen anzupassen. Vom Gesetzgeber ist eine Mindestschnittbreite beim Pfeifentabak vorgeschrieben. Sie liegt bei 1,5 mm. Nach oben hin gibt es keine Begrenzung. Hier ein Überblick:

      • Loose Cut: Leicht zu stopfender Pfeifentabak. Bestehend aus einer Schnittart in verschieden Breiten. Beliebt durch die einfache Stopfweise und unkomplizierte Raucheigenschaften.

 

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      • Mixture: Hier finden sich verschiedene Schnittarten zusammen, zum Beispiel ein Virginia Loose Cut mit einem Anteil Flake oder Curley. Durch die abwechslungsreichen Mischungen entsteht ein attraktives Tabakbild mit langsamen Glimmverhalten.

 

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      • Flake: Der Tabak wird gepresst und reift in Platten, bevor er geschnitten und verpackt wird. Beliebt bei Virginias, die durch die Pressung einen köstlichen Geschmack erreichen. Wird auch gern einem Loose Cut beigemengt, aus dem dann eine Mixture entsteht. Hervorhebendes Merkmal des Flakes: langsames Brennen und kühles Rauchen.

 

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      • Ready Rubbed: Eine Variante des Flakes. Hier wird der bereits gepresste, in Scheiben geschnittene Tabak leicht aufgerieben. Dem Raucher wird das Zerbröseln der Flake Scheiben abgenommen. Vorteil: Leichteres Stopfen gegenüber dem Flake. Dem Puristen möchte dieser Teil der Arbeit nicht abgenommen werden, er sieht das eigenhändige Zerreiben bereits als Einleitung des zu erwartenden Genusses.

 

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      • Curley: Zu einem Strang gesponnene Tabake werden gereift und in Scheiben geschnitten. Sie bieten einen ähnlichen Vorteil wie die Flakes. Kleine Köstlichkeiten mit einzigartigem Duft. Jede Scheibe enthält das Mischungsverhältnis des Blend‘s. Der dänische Hersteller Mac Baren ist hier federführend und liefert uns den Vorgeschmack auf runde Träume.

 

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      • Cube Cut: Eine Flake Variante, nur wird hier der gepresste Tabak nicht in Scheiben geschnitten, sondern in kleine Würfel. Vorteil: Einfachstes Stopfen, besser gesagt, der Tabak fällt nur in den Pfeifenkopf. Langsames, gleichmäßiges Glimmen ist gewährleistet. Eine Spezialität, die ihre Anhänger hat.

 

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      • Plug: Was für den Whisky die Fassstärke darstellt, ist für den Flake der Plug. Hier wird der gereifte und gepresste Tabak in größeren Stücken von bis zu 30 Gramm angeboten, das Schneiden übernimmt der Pfeifenraucher. Der Vorteil liegt in der individuellen Portionierung des Tabaks. Dafür ist der Aufwand größer und ein scharfes Messer, Küchenbrett und zur Sicherheit ein Verbandskasten in greifbarer Nähe sind von Vorteil.

 

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Die Geschmacksrichtungen

    • Amerikanische Mischungen: Sie werden ausnahmslos aromatisiert, der Anteil der zugegebenen Süße liegt im zweistelligen Prozentbereich. Burley dient als Grundlage und ist in seiner Beschaffenheit prädestiniert für die Aufnahme von Aromen. Der Mischung wird luftgetrocknete Virginias und Marylands beigegeben.

 

    • Dänische Mischungen In der ursprünglichen Form wird diese Tabakrichtung nur leicht aromatisiert. Heute der Oberbegriff schlechthin für aromatische Mischungen mit einem Black Cavendish Anteil und Aromatisierungen von Vanille, Schoko, Nuss, Pflaume, Kirsche etc. Der Liebling der Pfeifenraucher, auch wenn die Grenzen hier verschwimmen. Typische Beispiele für klassisch dänische Mischungen: W.O. Larsen Nr. 50, Stanwell Jubilee oder Black Diamond. Die Schnittbreiten und Mischungsverhältnisse variieren.

 

    • Englische Mischungen: Charakteristisch ist der Latakia Anteil. Auf eine Aromatisierung wird grundsätzlich verzichtet, warum auch? Der Latakia Tabak in seiner Einzigartigkeit ist tonangebend. Der Anteil am Gesamtmarkt ist rückläufig, viele Pfeifenraucher gehen auf den dänischen Stil über. Geschuldet so manches Mal der besseren Raumnote. Die Umwelt von heute hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Rauchgewohnheiten des Pfeifenrauchers. Ein englischer Tabak muss nicht zwangsläufig Latakia enthalten, verpönt sind nur die typischen Aromatisierungen der dänischen Mischungen. Beispiele: Presbyterian, Wellauer´s Englisch Blend, Davidoff English Mixture, Rattray´s Accountants.

 

    • Deutsche Mischungen: Im Pfeifentabak spielen sie heute keine Rolle mehr. In der Zeit des Wirtschaftswunders sind leichte Blend‘s mit hohem Java- und Virginiaanteil geraucht worden. Der Krüllschnitt ist bezeichnend gewesen. Abgelöst worden durch die dänischen Mischungen. Heute noch erhältlich: Vooroogst von der Firma Planta, Berlin.

 

    • Französische Mischungen: Ihnen ist es ähnlich ergangen wie den Deutschen Mischungen. Ursprünglich würzig, dunkel und kräftig. Inländische Caporal Tabake wurden gemischt mit Algerischen Tabaken aus den Kolonien. Beispiel: Amsterdamer.

 

    • Holländische Mischungen: Ähnlich den Deutschen Mischungen. Leichte Java, Bezuki und Virginia Tabake stehen für den Stil der Nachbarn. Sie werden nicht aromatisiert, stehen für leichten, unverfälschten Tabakgenuss mit hervorragendem Abbrand. Beispiel: Vooroogst, Amsterdamer, Troost. Kaum noch zu finden.

 

Die Aromatisierung

Das Casing

Seit der Tabak zum Rauchen in die Pfeife gestopft wird, hat die Menschheit ihn versucht zu aromatisieren oder einfacher gesagt, zu verbessern. Nahezu jeder Tabak erhält heute ein - wie es im Fachjargon heißt - Casing. Dem Tabak wird eine Saucierung aus Zucker und Aromen beigefügt, um ihn geschmacklich zu verändern. Die Aromen sind natürlichen und künstlichen Ursprungs. Am beliebtesten sind Vanille, Kirsche, Whisky, Rum und Schokolade. Doch dem Blender sind hier kaum Grenzen gesetzt. Wir können gespannt sein, was die Zukunft bringt.

Der Trend: süße Mischungen

Der Trend geht hier eindeutig zu hocharomatischen, süßen Mischungen. Manchmal möchte man meinen, bei Dr. Oetker Backmischung zu sein und nicht beim Pfeifentabak.

Der Top Flavour

Neben dem Casing erhalten gerade die hocharomatischen Pfeifentabaksmischungen zum Abschluss einen Top Flavour. Hier wird der Tabak mit einer aromatischen Essenz auf alkoholischer Basis besprüht, um im Duft zu verwöhnen. Bei englischen Mischungen wird auf einen Top Flavour verzichtet, ebenso kommen die naturnahen Tabake ohne einen solchen aus.

 

Verpackungsformen und Größen

Die Pouch

Hierzulande wird Pfeifentabak in der unkomplizierten Pouch angeboten, einem Wickelbeutel in den Packungsgrößen von 40 und 50 Gramm. Diese Art der Verpackung ist günstig und praktisch. Der angebrochene Tabak sollte jedoch in maximal vier Wochen verbraucht werden. Ungeöffnet bleibt der Tabak etwa ein Jahr frisch.

Die Dose

Ganz anders die Dose: In der klassischen 50 Gramm Blechdose bleibt der verschlossene Tabak 50 Jahre und länger frisch. In der eckigen Dose verhält es sich anders. Dieser will innerhalb von fünf Jahren geraucht werden. Angebrochen ereilt ihn das gleiche Schicksal wie die Pouch, nach vier Wochen ist es vorbei mit der Frische. Dann haben wir noch die 100 Gramm Dose. Wir nennen sie intern Malerdose. Hier wird der Pfeifentabak nicht vakuumverpackt, sondern behält seine natürliche Frische, ohne das ihm die Luft entzogen wird. In dieser Verpackungsform hat der Tabak Spielraum und wird nicht gepresst. Zum Öffnen benötigt man ein Hilfsmittel, der Pfeifenstopfer bietet sich dafür an. In dieser Dose behält der Tabak etwa zwei Jahre lang seine Frische. Für uns die optimale Verpackung!

Daneben finden sich auch Beutel und Dosen in größeren Darreichungsformen im Angebot - für 200 Gramm Tabak und mehr.

 

Die richtige Feuchtigkeit

Zu feuchter Tabak

Die optimale Feuchte besitzt ein Tabak, wenn er zwischen den Fingern leicht nachgibt. Klebt er an den Fingern, ist er zu feucht. Das kommt durchaus bei frisch geöffneten Dosen vor. Hier ist leicht Abhilfe zu schaffen. Lassen Sie die Dose einfach geöffnet einige Stunden oder über Nacht stehen. Zu feuchter Tabak entfaltet nicht sein Geschmacksvolumen, er wirkt träge und matt. Ferner ist er nicht zum Glimmen in der Pfeife zu bekommen. Sie müssen ihn immer wieder nach zünden, ohne einen gleichmäßigen Abbrand zu erhalten.

Zu trockener Tabak

Bei zu trockenem Tabak sieht es ganz anders aus. Der Tabak zerbröselt zwischen den Fingern, im Rauch wirkt er spitz und bitter. Die Lösung: Der Handel hält dafür eigene Tabakbefeuchter vor, die in Wasser getränkt und dem Tabak beigelegt werden. So können sie die Feuchtigkeit perfekt dosieren. Alternativ geben Sie einige wenige Tropfen Wasser in den geöffneten Tabak. Vorsicht, der Tabak wird schnell zu feucht. Nach dem Befeuchten den Tabak verschließen und über Nacht ruhen lassen. Nach dem befeuchten sollten Sie den Tabak aber aufrauchen. Wiederholtes Befeuchten empfiehlt sich nicht - der Tabak verliert an Aroma und Geschmack.

 

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